Gibson

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Wohl mit zittriger Hand verlieh Antonio Stradivari – bereits neunzigjährig – 1734 seiner vermutlich letzten Kontralto-Viola, die kleiner war als seine Tenor-Violen, eine solche handwerkliche und künstlerische Lebenskraft, die sie zu einem Instrument von ungewöhnlicher Klangfarbe und Schönheit machte. Sie sagt mehr aus über den Meister und seine Arbeit als die kostbarsten Instrumente seiner «Goldenen Periode». Absolute Vollkommenheit sowie ihr heutiger exzellenter Zustand nach mehr als 250 Jahren zeichnen die Gibson aus. Benannt ist dieses Kleinod nach dem Engländer George Alfred Gibson (1849-1924), der Professor für Violine an der königlichen Akademie, ein berühmter Solist und Bratschist im renommierten «Joachim- Quartett» war, in dem er das Instrument spielte.


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